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Call for Participation: “Against the Grain: Plants, Animals, Microbes, Captives, Barbarians, and a New Story of Civilization” (James C. Scott/Yale University)

Das Forum Kritische Archäologie lädt zu einem Seminar am 14. Juni 2017, 14–17 Uhr an die Freie Universität Berlin ein, in welchem Prof. James C. Scott (Yale University) sein noch nicht publiziertes Buch „Against the Grain. Plants, Animals, Microbes, Captives, Barbarians, and a New Story of Civilization“ mit den Teilnehmenden diskutieren wird. Da die Teilnehmer*innenzahl auf 30 Personen begrenzt ist, wird gebeten, sich verbindlich bis zum 26.5.2017 bei stefan.schreiber[at]topoi.org anzumelden (first come, first serve)! Das zu lesende Material wird vorher per E-Mail zur Verfügung gestellt und die Diskussion wird in Englisch stattfinden. Eine Übernahme potentieller Reisekosten ist leider nicht möglich.

Flyer_Diskussion Scott

Nordic TAG 2014

Vom 22.–24. April 2014 findet die XIV. Nordic TAG in Stockholm statt. Aus dem Teaser:

“In April 2014 the fourteenth Nordic Theoretical Archaeology Group conference will be hosted by the Department of Archaeology and Classical Studies at Stockholm University.

The theme of the conference, Archaeology as a source of theory, takes as its starting point a well-known paradox in current archaeology. Our discipline has long been used in other fields as a metaphor for exploring the unconscious, uncovering an unknown past, or investigating origins. On the other hand, archaeology has a tradition of borrowing and applying theories from other fields, rather than developing theoretical approaches within archaeology itself. It is as if traces from the past are difficult to use in theory building. Only recently have some attempts been made to overcome this situation.”

Weitere Details können über folgende Links eingesehen werden:

www.archaeology.su.se/nordictag2014

www.facebook.com/nordictag2014

Auch das noch 09/01/2010

“Der goldene Schreibgriffel Childerichs I.”
Der goldene Schreibgriffel Childerichs I.
(nach einer Idee J.-J. Chiflets (J.-J. Chiflet, Anastasis Childerici I. Francorum
Regis [Antwerpen 1655] 182).
ACHTUNG: Mit dieser Abbildung starten wir eine kleine Serie von interessanten, aber abwegigen Rekonstruktionsvorschlägen aus der archäologischen Forschungsgeschichte. Weitere Hinweise und Vorschläge werden gerne entgegengenommen.

Rezension Manfred K. H. Eggert/Stefanie Samida, Ur- und frühgeschichtliche Archäologie

UTB basics (Tübingen/Basel 2009).
Sabine Wolfram

Bologna sei Dank! Oder sollte man besser fragen: Brauchten wir Bologna, damit es endlich mehr Einführungen in die Ur- und frühgeschichtliche bzw. Prähistorische Archäologie gibt? Nach Martin Trachsels Ur- und Frühgeschichte: Quellen, Methoden, Ziele (Zürich 2008), das leider unter einem Mangel an Literaturhinweisen leidet, und Basiswissen Archäologie. Theorien, Methoden, Praxis von Colin Renfrew und Paul Bahn (Darmstadt 2009), das aus der Sicht angloamerikanischer Forschungstradition geschrieben ist, haben nun Manfred K.H. Eggert und Stefanie Samida „Ur- und frühgeschichtliche Archäologie“ vorgelegt. Ihre Einführung fußt im Wesentlichen auf zwei älteren Werken Eggerts: Prähistorische Archäologie. Konzepte und Methoden (2001/2008³) und Archäologie. Grundzüge einer Historischen Kulturwissenschaft (2006) und stellt trotzdem etwas Neues dar. Übernommen wurden – wie sollte es auch anders sein – die Erläuterung wichtiger Methoden und Konzepte wie Klassifikation, Datierungsmethoden und Kulturbegriff, allerdings stark gekürzt und weitgehend entschlackt um ihre forschungsgeschichtliche Herleitung sowie die Verortung der Ur- und Frühgeschichte als Geistes- bzw. Kulturwissenschaft. Grundlegend neu gegenüber den älteren Publikationen ist der Ansatz die inhaltliche Vielfalt des Faches anhand ausgewählter Fallstudien aufzuzeigen.

 

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Heidegger, Gadamer and the work of archaeology

Philip Tonner

Archaeology has, over the course of the 20th Century and into the 21st, become aware of the contribution that theory can – and does, whether explicit or not – make to its enterprise of understanding the human past. What I’d like to do in this short article is to introduce two thinkers from the phenomenological and hermeneutic tradition in European philosophy who’s writings are incredibly suggestive for archaeological theory and, ultimately, for archaeological practice. The thinkers in questions – Martin Heidegger (1889–1976) and Hans-Georg Gadamer (1900–2002) – each have something to say about how we might understand human engagement with the world, past and present, and how we might
approach the archaeological record. With Edmund Husserl, Martin Heidegger was one of the central thinkers to have contributed greatly to the development of phenomenological philosophy in the 20th Century. His early masterpiece Sein und Zeit (Being and Time [1927]) had a formative influence on the ‘existentialists’ and his other works, particularly on art and language, have been crucial to the development of hermeneutics and deconstruction in the hands of Gadamer and Jacques Derrida.

 

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Aktuelle Literatur 1/2010

 

(zusammengestellt von Kerstin P. Hofmann und Sabine Reinhold, beide Berlin)

Forschungs-/Wissenschaftsgeschichte, Selbstverständnis und Politik Sabine Rieckhoff/Susanne Grunwald/Karin Reichbach (Hrsg.), Burgwallforschung im akademischen und öffentlichen Diskurs des 20. Jahrhunderts. Wissenschaftsgeschichtliche Tagung der Professur für Ur- und Frühgeschichte der Universität Leipzig; Leipzig 22.-23. Juni 2007. Leipziger Forschungen zur ur- und frühgeschichtlichen Archäologie 5 (Leipzig 2009).

Andrea Schidlofski, Konstruierte Antike. Der Echtheitsbegriff erläutert an archäologischen Denkmälern. Antiquitates. Archäologische Forschungsergebnisse 49 (Hamburg 2009). Inhalt: Auf provokante Weise nähert sich A. Schidlofski dem Thema Antikenrezeption. Damit kommt sie in Kontakt mit dem Echtheitsbegriff. Gleichzeitig deckt sie die dahinter verborgenen Machtstrukturen auf. Denn das Streben nach Authentizität kann einerseits für die Forschung Großes leisten, andererseits aber auch einen enormen Schaden anrichten. Jedoch ist es unmöglich, die Diskussion ausschließlich auf die Originalität zu beschränken. Im Rahmen ihrer Recherchen führt die Autorin den Begriff “Fälschung” ad absurdum.

Jana Maríková-Kubková/Nathan Schlanger/Sonia Lévin (Hrsg.), Sites of Memory: between scientific research and collective representations. Proceedings of the AREA seminar at Prague Castle, February 2006. Castrum Pragense 8 (Praha 2008). Magdalena Naum, Re-emerging Frontiers: Postcolonial Theory and Historical Archaeology of the Borderlands. Journal of Archaeological Method and Theory 2010. Online im Internet: http://www.springerlink.com/content/9n194h48r4437235/. Aktuelle Literatur 1/2010 weiterlesen

80. Verbandstagung des West- und Süddeutschen Verbandes

„Jagen, Kämpfen, Saufen?

Zur Konstruktion von Männlichkeit in ur- und frühgeschichtlichen Gesellschaften“ 

Sektion der AG Theorie in der Archäologie auf der 80.  Tagung des West- und Süddeutschen Altertumsverbandes vom 25. bis 28. Mai 2010 in Nürnberg

 

Uhrzeit Programmpunkt
10.30 Nils Müller-Scheeßel, Frankfurt a. M.: Einführung in das Thema
11.00 Steffen Knöpke, Zürich: Männer, Krieger, Tischgenossen – Der urnenfelderzeitliche Männerfriedhof von Neckarsulm
11.30 Matthias Jung, Frankfurt a. M.: Der „Big Man“ als Verselbständigung eines theoretischen Konstruktes von Männlichkeit
12.00 Mittagspause
14.00 Sabine Rieckhoff, Leipzig: Raubgierig, kriegslüstern, trunksüchtig? Fragen zum Männlichkeitsideal der Eisenzeit
14.30 Patrick Wagner, Freiburg i. Br.: Mannsbilder – Darstellungen der Jagd in der Ikonographie der frühen Eisenzeit und ihre soziale Bedeutung
15.00 Nils Müller-Scheeßel, Frankfurt a. M.: ‚Wann ist man ein Mann?‘ Synchrone und diachrone Veränderungen von männlichen Identitäten während der Älteren Eisenzeit Mitteleuropas
15.30 Pause
16.00 Svend Hansen, Berlin: Die Geburt des Helden
16.30 Laury Sarti, Hamburg: Vom Soldat zum Krieger? Vorstellungen von Männlichkeit zwischen Spätantike und Frühmittelalter
17.00 Abschlussdiskussion

 

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Rezension zu: Ulrike Rambuscheck (Hrsg.), Zwischen Diskursanalyse und Isotopenforschung.

Ulrike Rambuscheck (Hrsg.), Zwischen Diskursanalyse und Isotopenforschung. Methoden der archäologischen Geschlechterforschung. Frauen – Forschung – Archäologie 8 (Münster/New York/München/Berlin 2009).

von Doreen Mölders

 „Zwischen Diskursanalyse und Isotopenforschung. Methoden der archäologischen Geschlechterforschung“ ist die achte Veröffentlichung der Reihe Frauen – For schung – Archäologie , die von der FemArcEdition herausgegeben wird. Unter der Herausgeberschaft von Ulrike Rambuscheck ist dieser Band aus der 3. Sitzung der AG Geschlechterforschung auf der 78. Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. im Oktober 2007 in Schleswig hervorgegangen, wenngleich die hier versammelten Beiträge nicht identisch mit dem Vortragsprogramm sind. Zwei Vorträge, die nicht abgedruckt werden konnten, wurden durch die Beiträge von Birgit Grosskopf und Liv Helga Dommanes ersetzt und auch der Beitrag von Kurt W. Alt ist durch die Zusammenarbeit mit Brigitte Röder zu einem Großteil neu konzipiert worden.

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