Kategorie-Archiv: Tagungsempfehlungen

„Objektgeschichte und Praxisgeschichte“ – Vortrag Hilmar Schäfer am 15. 2. 2016 in Berlin

Das Berliner Antike-Kolleg lädt herzlich ein zum Vortrag von Hilmar Schäfer (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt Oder/ Berlin) zum Thema „Objektgeschichte und Praxisgeschichte. Eine praxeologische Perspektive auf materielle Kultur“ ein. Die Veranstaltung findet statt im Brugsch-Pascha-Saal des Archäologischen Zentrums,
Geschwister-Scholl-Str. 6, 10117 Berlin.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://berliner-antike-kolleg.org/news/vortrag-dr-hilmar-schafer-frankfurt-berlin/

 

Workshop/ Werkstattgespräch „Gesellschaften der Städte, Gesellschaften der Zelte. Architektonische Modi der kollektiven Existenz im Kulturen-Vergleich“

Der interdisziplinäre Workshop zwischen Soziologie, Ethnologie, Archäologie u.a. findet am Freitag und Samstag, 26. & 27. Februar 2016, am Institut für Soziologie, Universität Wuppertal in Raum S.13.07 statt.

Kontakt und formlose Anmeldung via eMail an heike.delitz[at]uni‐bamberg.de

Programm unter: architektonische_modi_kollektiver_existenz_programm

Die Zukunft freilegen – im Dialog über Archäologie und ihre Öffentlichkeiten: Willkommen im Berliner ArchaeoPub! 17.-18. September 2015

Die Altertumswissenschaften beschäftigen sich nicht nur mit den lange Verstorbenen, sondern sie sind, um mit dem britischen Historiker und Journalisten Neil Ascherson zu sprechen, eine Profession, die “von Lebenden unter Lebenden” ausgeübt wird. Um in Zukunft relevant zu bleiben, muss sie sich auf ihre NutzerInnen einlassen. Dazu gehört das soziale Umfeld, in denen die Grabungen stattfinden ebenso wie die Menschen, die Ausgrabungsstätten besuchen oder Museen nutzen. Wie könnten oder sollten die gängigen Herangehensweisen der Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verändert werden, um den fundamentalen Veränderungen in Bezug auf die von uns verwendeten Theorien, Methoden und Praktiken Rechnung zu tragen? Könnte die  Einführung eines dialogischen Prinzips die Formen der Wissensproduktion selbst verändern?

Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen laden Doktoranden des Studiengangs “Material Cultures and Object Studies” des Berliner-Antike Kollegs sowie des Institutes of Archaeology am University College in London zur Diskussion ein:

Unter der Überschrift “Die Zukunft hat viele Vergangenheiten!” findet am 17. September ab 17 Uhr im Topoi-Haus in Dahlem eine öffentliche Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Wissenschaft und Praxis über die Verflechtungen von Archäologie und Öffentlichkeit statt. Mehr Info findet sich in Kürze hier.

Am 18. September laden wir (Post-)DoktorandInnen aus unterschiedlicher Disziplinen und PraktikerInnen zum ArchaeoPub ein – einem Forum, in dem Fragen in Bezug auf das Verhältnis zwischen Altertumswissenschaften und Öffentlichkeiten im 21. Jahrhundert aufgeworfen, Ideen ausgetauscht und Fragen an die Zukunft entwickelt werden können. Der ArchaeoPub ist als World Café angelegt – ein Format, das zum Austausch von Ideen und der Entwicklung offener Fragen gedacht ist. Folgende Themen stehen dabei im
Vordergrund:

  • Nutzer & NichtnutzerInnen (z.B.: Wie können Museen und historische Stätten genutzt werden, um den Ansprüchen transkultureller Gesellschaften gerecht zu werden? Wie können NichtnutzerInnen unterschiedlichster sozialer, kultureller und regionaler Hintergründe involviert werden?)
  • Museen & historische Stätten (z.B.: Wie können Museen und historische Stätten in einer globalisierten und von Finanzkrisen geprägten Welt relevant bleiben?)
  • Professionelle Rollen & Praktiken (z.B.: Wie überwinden wir das traditionelle Modell, bei dem KuratorInnen/ArchäologInnen als ProduzentInnen von Wissen angesehen werden, das von einem passiven Publikum lediglich konsumiert wird?)
  • Problematische Narrative & umstrittene Geschichtsvorstellungen (z.B.: Wie gehen wir damit um, wenn die Überreste der Vergangenheit zu einer umstrittenen Ressource im internationalen Terrorismus, transnational organisierten Verbrechen und ökonomischen und militärischen Konflikten werden?)
  • Materielles & immaterielles Kulturerbe (z.B.: Ist die Unterscheidung zwischen materiellem und immateriellem Kulturerbe eine künstliche?)

Einzelheiten zur Anmeldung entnehmen Sie bitte hier:
http://berliner-antike-kolleg.org/event/die-zukunft-hat-viele-vergangenheiten-eine-diskussion-uber-die-verflechtungen-von-archaologie-und-offentlichkeit/

„Genetic History: A Challenge to Historical and Archaeological Studies“ (Berlin, 1.–2.10.2015)

In den letzten zwei Jahrzehnten ist ein völlig neuer Zugang zur jüngeren menschlichen Vergangenheit über die Molekulargenetik erschlossen worden. DNA-Evidenz wird nicht mehr nur für Fragen der frühen Humanevolution eingesetzt, sondern immer öfter auch zur Klärung archäologischer und geschichtswissenschaftlicher Probleme.
Die internationale Tagung „Genetic History: A Challenge to Historical and Archaeological Studies“ möchte einen fachübergreifenden Austausch anstoßen und dabei sowohl die naturwissenschaftliche als auch kulturwissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet zusammenzuführen.
Weitere Infos und Anmeldungen (bitte bis 15. September) unter:
http://www.genetic-history.com/

Workshop 3.-4. Juli 2015 in Köln zur Soziale Netzwerkanalyse in der Archäologie

Die Universität Köln läd zu einem Workshop über Soziale Netzwerkanalyse in der Archäologie ein. Details finden Sie auf dem Flyer, dem Poster und im folgenden Text:

Liebe Freunde und Kollegen,

anbei ein Flyer als Einladung zu einem – hoffentlich! – interessanten, jedenfalls wohlbesetzten internationalen Workshop zur Netzwerkanalyse hier in Köln. Im Vordergrund stehen Theorien und Methoden, neue Ansätze und Perspektiven; Beispielregionen sind Mesoamerika und Ägäis.
Um Anmeldung wird gebeten, diese kann aber noch bei der Veranstaltung selbst erfolgen.

Wir hoffen auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen
Tim Kerig

Workshop „Objektepistemologien. Zum Verhältnis von Dingen und Wissen in ‘multiplen Vergangenheiten’“

Am Donnerstag, den 21. Juli 2015 findet im Rahmen des Berliner Antike-Kollegs der von Markus Hilgert, Kerstin P. Hofmann und Henrike Simon organisierte Workshop „Objektepistemologien. Zum Verhältnis von Dingen und Wissen in ‘multiplen Vergangenheiten’“ im Vortragssaal des Topoi-Haus Dahlem, Hittorfstr. 18, 14195 Berlin statt.

Interessierte sind herzlich willkommen. Für weitere Informationen siehe http://berliner-antike-kolleg.org/event/objektepistemologien-zum-verhaltnis-von-dingen-und-wissen-in-multiplen-vergangenheiten/

Workshop „Mobilities and Pottery Production. Archaeological and Anthropological Perspectives“ 5./6. Juni (Bern)

Keramikgefässe werden immer wieder in unterschiedliche Handlungs- und Bedeutungszusammenhänge eingebunden. Das lässt sich sowohl für heutige als auch für vergangene Gesellschaften feststellen. Nicht selten sind diese Prozesse mit Mobilität verknüpft: von der täglichen subsistenzbasierten Mobilität rund um die Siedlung bis hin zu längerfristiger Migration in entfernte Regionen. Welches sind dabei die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge in einer Gesellschaft? Welche Wege nehmen die Gefäße? Was geschieht dabei mit der Keramik selbst und dem Wissen um ihre Herstellung und Verwendung? Ziel des Workshops ist, ein vertieftes Verständnis dieser Phänomene zu erlangen. Dazu bringen wir ethnologische und archäologische sowie akteurs- und objektzentrierte Perspektiven zusammen. Wir stellen „weit gereiste“ Gefässe einander gegenüber und betrachten sie gemeinsam. Empirische Schwerpunkte bilden dabei die jungneolithische Keramik des Schweizer Mittellandes und angrenzender Regionen sowie Töpferei und Keramikpraktiken im heutigen Westafrika.

Der Workshop findet im Rahmen des Projektes „Mobilities, Entanglements and Transformations in Neolithic Societies on the Swiss Plateau (3900-3500 BC)“ statt. Interessierte ZuhörerInnen melden sich bei den Organisatorinnen.

Download Programm und Workshopoutline

Ethik und Archäologie. Kassel, Freitag 6. und Samstag 7.11.2015

Gerade weil Archäologie eine Wissenschaft ist, die sich mit vergangenen Menschen befasst und gegenwärtige Menschen beeinflusst, sollten Akteur_innen die Auseinandersetzung mit ihrer ethischen Verantwortung nicht scheuen. Daher ist es umso verwunderlicher, dass es im deutschsprachigen Raum bisher kaum Diskussionen über den Zusammenhang von Archäologie und Ethik gab. Dies möchten wir ändern.

Am 6. und 7. November 2015 veranstalten das Forum Kritische Archäologie (FKA), die AG Theorien in der Archäologie (AG TidA) und das Forum Archäologie in Gesellschaft (FAiG) einen Workshop, auf dem Studierende und Lehrende archäologischer Fächer ihre Interessen, Meinungen und Standpunkte einbringen können. Verschiedene Themen und Perspektiven zu Ethik werden in Gruppen besprochen und gemeinsam offen diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops können in die Fächer weitergetragen werden und sollen zu weiterer anhaltender Diskussion anregen.

Da die Teilnahme wegen der Unterbringungsmöglichkeiten auf 50 Personen beschränkt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung. Details dazu unter http://www.kritischearchaeologie.de/ethik_und_archaeologie_2015.php

Tagung „Antike Identitäten und Moderne Identifikationen“

Am Donnerstag/Freitag 18./19. Juni 2015 findet die vom Exzellenzcluster 264 TOPOI organisierte Tagung „Antike Identitäten und Moderne Identifikationen. Raum, Wissen und Repräsentation“ im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums in Berlin statt. Interessierte sind herzlich willkommen. Über das Programm gibt folgende Ankündigung Auskunft.

Für weitere Informationen siehe http://www.topoi.org/event/27795/ bzw. das Ankündigungsposter: Ankündigungs_poster_Cluster-Tagung_Identitaeten.