Kategorie-Archiv: News

Themenheft „Zeichen der Zeit“ erschienen

Wir freuen uns, dass unsere Sektion „Zeitkonzepte – Zeiterfahrung – Zeitgeist“ vom 7. Deutschen Archäologiekongress erschienen ist. Ein Großteil der Beiträge konnte als Themenheft „Zeichen der Zeit. Archäologische Perspektiven auf Zeiterfahrung, Zeitpraktiken und Zeitkonzepte“ im Forum Kritische Archäologie 3 (2014) open access publiziert werden. Vielen Dank an die Herausgeberinnen Sabine Reinhold und Kerstin P. Hofmann sowie dem Herausgeber_innenkollektiv des Forums Kritische Archäologie.

Themenheft als open access Publikation downloaden: http://www.kritischearchaeologie.de/repositorium/fka/Forum_Kritische_Archaeologie_2014_3_Reader_Zeit.pdf

Für eine vollständige Übersicht der Vorträge und Abstracts siehe http://www.agtida.de/sektion-am-7-deutschen-archogenkongress-vorliges-programm-mit-abstracts-juli-2011-4/)

Außerdem sind weitere Vorträge der Sektion bereits andernorts erschienen:

Eggert, Manfred K. H., Über Zeit und Archäologie. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 52(2), 2011 (2012), 215–238.

Hinz, Martin, Preserving the past, building the future? Concepts of time and prehistoric monumental architecture. In: Martin Furholt/Martin Hinz/Doris Mischka (Hrsg.) „As time goes by?“ Monumentality, Landscapes and the Temporal Perspective. Proceedings of the international workshop „Socio-Environmental Dynamics over the last 12,000 years: The creation of landscapes II (14th-18th March 2011)“ in Kiel, Vol. 2 (Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie 206) (Bonn 2012), 45–60.

Pannhorst, Kerstin, Jenseits der Chronologie? Zeit im Museum. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 52(2), 2011 (2012), 239–251.

Schier, Wolfram, Zeitbegriffe und chronologische Konzepte in der Prähistorischen Archäologie. Prähistorische Zeitschrift 88(1-2), 2013, 258–273.

Siegmund, Frank, Schnelle Zeiten – langsame Zeiten: archäologische Chronologiesysteme als Geschichtsquelle. Archäologische Informationen 35, 2012, 259–270.

Unterschreiben gegen Streichen!

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Das Rektorat der Universität Leipzig hat vor einigen Wochen u. a. die Streichung des Instituts für Klassische Archäologie mit Antikenmuseum beschlossen. Die Empörung über diese Pläne ist groß, zu Recht, und die Statements im regionalen und überregionalen Blätterwald sind dementsprechend eindeutig: der vom Rektorat angesetzte Stellenabbau ist eine inakzeptable Beschneidung der Geisteswissenschaften an der Leipziger Universität, die bislang auf Vielfalt setzte, gerade im Bereich der sogenannten ‚Kleinen Fächer‘. Dabei beruht nach Einschätzung kritischer Stimmen das Spardiktat auf inzwischen überholten Schätzungen zur Entwicklung der Studierendenzahlen, die keinesfalls – wie erwartet – zurückgegangen, sondern – ganz im Gegenteil – erheblich gestiegen sind. Unabhängig von Zukunftsprognosen wie diesen, sollte es Priorität des Freistaates sein, Bildung und Kultur zu fördern und nicht zu streichen. Wir rufen also dazu auf, die vom Fachschaftsrat des Studiengangs „Archäologie der Alten Welt“ veröffentlichte „Petition zum Erhalt des Instituts für Klassische Archäologie und des Antikenmuseums der Universität Leipzig“ mit einer Unterschrift zu unterstützen!

Ausführliche und aktuelle Informationen über die geplanten Kürzungen an der Universität Leipzig liefert der Blog: ausgraben

Streichungen der Denkmalförderung

DGUF-Petition gegen angekündigte Streichung der Zuschüsse für Archäologie und Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen

Mit dem Mitte März 2013 vorgelegten Gesetzesentwurf für die Einführung des Verursacherprinzips und des Schatzregals in Nordrhein-Westfalen schien endlich die gesetzliche Lage des Denkmalschutzes verbessert (http://www.dguf.de/index.php?id=281). Doch zugleich bremste die Regierung des Bundeslandes den Enthusiasmus entscheidend, indem sie ankündigte, die Mittel für die Bodendenkmalpflege drastisch zu kürzen und bis 2015 gänzlich auf null zu reduzieren. Damit nimmt sich die Landesregierung gänzlich aus der Verpflichtung und Verantwortung des Kulturgüterschutzes heraus und überträgt die Finanzierung und Umsetzung ihrer Aufgaben an Dritte.

Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. (DGUF) appelliert mit einer Petition gegen diese Kürzungen und bittet die Landesregierung an den Verhandlungstisch, um bessere Alternativen zu diskutieren. Eingeladen, die Petition durch eine Unterschrift zu unterstützen, sind nicht nur fachinterne WissenschaftlerInnen, sondern ebenso alle an der Geschichte und Kultur des Landes NRW interessierten und für das Land engagierten Bürger. Weitere Informationen hier. Die Pressemeldungen und weitere Meldungen hat Rainer Schreg auf seinem Blog Archaeologik zusammengestellt.

Die AG TidA unterstützt die Petition der DGUF vorbehaltlos und ruft dazu auf, diese zu unterzeichnen.

Hier geht es zur Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/angekuendigte-streichung-der-landeszuschuesse-fuer-die-archaeologie-und-denkmalpflege-zuruecknehmen

 

 

CfP „Zeitkonzepte – Zeiterfahrung – Zeitgeist“

As time goes by: Zeitkonzepte – Zeiterfahrung – Zeitgeist.

Sektion der Theorie-AG am 7. Deutschen Archäologenkongress 2011 in Bremen (3.-4.Oktober 2011)

„Zeiterfahrung gehört zu den Grundgegebenheiten des Menschseins. Der Mensch erfährt Zeit im Wandel und in den Tiefen seiner Selbst, als Fluch der Natur und als Leistung seines Geistes. Er kann die Zeit nicht so lassen, wie sie ihm geschieht… Indem er sich kulturell deutend mit ihr auseinandersetzt, erhebt er sich über die Zeit, versucht sie zu bannen und zu beherrschen, aber immer bleibt er ihrem Wandel unterworfen.“

CfP „Zeitkonzepte – Zeiterfahrung – Zeitgeist“ weiterlesen

Willkommen

Wer sind wir?

Die Arbeitsgemeinschaft „Theorien in der Archäologie” (AG TidA) wurde als Verein im Jahr 2012 gegründet. Sie steht in Tradition der Arbeitsgemeinschaft „Theorie in der Archäologie“ (T-AG). Unsere Mitglieder treten für die nachhaltige Reflexion, Diskussion und Einbindung von Theorien in der deutschsprachigen und internationalen Archäologie ein.

Was sind unsere Ziele?

Die AG TidA möchte die Diskussion um theoretische und methodologische Konzepte in der Archäologie anregen und fördern. Zugleich bildet der Austausch mit anderen Wissenschaften und der Öffentlichkeit einen zentralen Bestandteil der Vereinsarbeit. Wir bringen uns aktiv in den Dialog um Grundsatzfragen der Archäologie ein, in dem wir unsere Mitglieder bei der Organisation von Tagungen und Diskussionsveranstaltungen unterstützen, sowie Publikationen zu den entsprechenden Schwerpunkten fördern und herausgeben.