Kategorie-Archiv: Call for Papers

CfP „Mensch – Körper – Tod: Der Umgang mit menschlichen Überresten im Neolithikum“

Die AG TidA richtet gemeinsam mit der AG Neolithikum auf der Jahrestagung des WSVA und MOVA in Würzburg am 2.-4. April eine gemeinsame Sektion aus. Thema ist diesmal „Mensch – Körper – Tod: Der Umgang mit menschlichen Überresten im Neolithikum“. Die Deadline für die Abstracts ist der 15.11.2018. Wir freuen uns auf Eure Beteiligung und Beiträge!

Hier gehts zum CfP: download

CfP für Workshop „Socio-Environmental Dynamics over the Last 15,000 Years: The Creation of Landscapes VI“

Vom 11.-16. März 2019 findet in Kiel der International Open Workshop 2019 „Socio-Environmental Dynamics over the Last 15,000 Years: The Creation of Landscapes VI” statt. Ganze 18 Sessions sind geplant, für die bis zum 15.11.2018 die Call for Papers laufen. Zum Überblick über die CfP, Sessions und den Workshop geht’s hier: http://www.workshop-gshdl.uni-kiel.de/

Besonders freuen wir uns über eine Kooperation der AG TidA mit den Organisatoren Artur Ribeiro und Vesa Arponen der Session 17 „Determinism in archaeology: What is it and why does it matter?“, zu der wir natürlich ganz herzlich zur Beteiligung aufrufen: http://www.workshop-gshdl.uni-kiel.de/workshop-sessions-2019/session-2019-17/.

CfP „Anarchistische Ansätze & Archäologie. Vergangene Gemeinschaften, Methodenpluralismus & Wissensliberation“

Traffic Sign Art in Florence (Fotogrundlage: http://photoblog.kuppke.de/albums/traffic-sign-art/content/204-1/])

In unserer Workshop-Reihe „Theory in Practice“ veranstalten wir vom 15.-17. November 2018 in Hamburg unseren nächsten Jungwissenschaftler*innen-Workshop in Kooperation mit Anarchaeologie und unterstützt durch das Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie Hamburg. Dazu möchten wir Euch ganz herzlich einladen. Thema ist diesmal:

„Anarchistische Ansätze und Archäologie. Vergangene Gemeinschaften, Methodenpluralismus und Wissensliberation

Den Call for Participation, Papers & Posters findet Ihr hier: http://www.agtida.de/wp-content/uploads/2018/05/CfP-Anarchismus-Archäologie.pdf.

Als Einstieg wird es am 15.11. eine öffentliche Podiumsdiskussion geben:

Leider ist der Workshop in seiner Größe auf 40 Personen begrenzt, um eine angeregte Diskussionsatmosphäre zu ermöglichen; eine Anmeldung bis zum 31. August ist daher verbindlich erforderlich. Wir freuen uns auf eure Beteiligung.

CfP: Sozialwissenschaften – mit oder ohne „Gesellschaft“?

Am 21./22. Juni 2018 findet in Kassel ein interdisziplinärer Workshop in Kooperation der Sektionen Kultursoziologie und Soziologische Theorie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) statt. Explizit ist auch die Archäologie angesprochen, Gesellschafts- und Kollektivbegriffe neu zu (über)denken.

Den Call for Abstracts findet ihr hier: http://www.heike-delitz.de/Gesellschaft_2018_CfP.pdf

Die Deadline ist der 15.3.2018

 

CfP AG TidA und FAiG Halle 2018 – Deadline 15.12.2017

Wir möchten ganz herzlich dazu einladen, an der von uns zusammen mit dem Forum Archäologie in Gesellschaft organisierten Sektion auf der Verbandstagung in Halle vom 19. bis 22. März 2018 teilzunehmen und auch mit einem eigenen Vortrag beizutragen. Mit „(Un)Sichere Geschichte(n): Archäologie und (Post)Faktizität“ greifen wir ein aktuelles Thema auf und hoffen auf rege Diskussion. Nähere Informationen findet Ihr im Call for Paper. Die Deadline für die Einsendung der Vortragsanmeldungen (Titel, Abstract von ca. 250 Wörter und Kurzbiographie) an vorstand@agtida.de ist der 15. Dezember 2017. Da wir bereits am 20. Dezember 2017 ein Programm an die Veranstalter schicken sollen, bitten wir diesmal um besonders pünktliche Einreichung.

Wir freuen uns auf zahlreiche spannende Vortragsvorschläge!

Internationaler Workshop „Gender Transformations in Prehistoric and Archaic Societies“ 8.-10. März 2018 in Kiel

Vom 8.-10. März 2018 findet in Kiel der Internationale Workshop „Gender Transformations in Prehistoric and Archaic Societies“ statt.

„Innerhalb des Geflechts der unterschiedlichen Komponenten sozialen Verhaltens, nimmt die Kategorie des sozialen Geschlechts in den Gesellschaften von den spätpleistozänen sammelnden und jagenden Gruppen bis zu den frühstädtischen Gemeinschaften eine dominante Rolle ein. So kann eine deutliche Interaktion zwischen Geschlechteridentitäten, sozialer Vielfalt und den im SFB 1266 untersuchten Transformationsprozessen in prähistorischen und archaischen Perioden erwartet werden. Mit dem Workshop möchten wir eine Plattform anbieten für Diskussionen über a) Geschlechtertransformationen in der Vergangenheit und b) die Auswirkungen von Geschlechterungleichheiten auf den wissenschaftlichen Diskurs in unserer Forschungsgemeinschaft.“

Organisiert wird er am SFB 1266 “Scales of Transformation: Human-Environmental Interaction in Prehistoric and Archaic Societies” von Julia Katharina Koch.

Die Deadline des CfP ist der 31. Oktober 2017. Details dazu findet Ihr hier.

Call for Participation & Posters ‚Altertumswissenschaften und Architektursoziologie im Dialog – Theorien, Methoden und Chancen‘, Workshop vom 23.-25.11.2017

Vom 23.-25.11.2017 findet an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein Workshop im Open-Space-Format (World Café) zum Thema ‚Altertumswissenschaften und Architektursoziologie im Dialog – Theorien, Methoden und Chancen‚ statt, der sich explizit an Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler richtet.

Anmeldungen zur Teilnahme und Abstracts für Posterpräsentationen oder vergleichbarer Formate (nach Absprache) können bis einschließlich 15. September 2017 eingereicht werden bzw. erfolgen.

Weitere Hinweise und Informationen sind bitte dem Call for Participation and Posters zu entnehmen.

Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen und interessante Postervorschläge,

Stephanie Merten und Martin Renger

„Frage Migration! – Erkenntnistheorien, Argumente, Modelle, Paradigmen“- Call for Papers zum 9. Deutschen Archäologiekongress in Mainz am 4.07.2017
Les migrations. Foto: Jodi Green. https://www.flickr.com/photos/jodigreen/9596651970/. CC BY-NC-ND 2.0
Les migrations. Foto: Jodi Green (https://www.flickr.com/photos/jodigreen/9596651970/); CC BY-NC-ND 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/).
Wir laden Euch herzlich ein, an unserer Sektion in Mainz teilzuhaben und teilzunehmen und freuen uns schon auf Eure spannenden Vorträge und Diskussionen. Diesmal widmen wir uns der „Frage Migration!“
Migration – Integration – Kulturtransfer – Hybridität – Globalisierung – Ausgrenzung: Der Diskurs über kulturelle Kontakte, die Auseinandersetzung mit »Fremden« und die damit einhergehenden Transformationen von Gesellschaften ist mittlerweile ein Themenfeld, dessen Aktualität heute nicht augenscheinlicher sein könnte. Das Thema Migration ist zurück im politischen Diskurs und genauso in der Archäologie. Nach einer langen Periode, in der eher lokale und interne Prozesse prähistorischer und antiker Kulturen erforscht wurden, kam 2014/15 mit einem Paukenschlag das Thema zurück in den Brennpunkt der Aufmerksamkeit der archäologischen Forschung. Auslöser waren u. a. Beiträge aus den bioarchäologischen Disziplinen, die im Titel Schlagworte wie »massive migration«, »tracing the dynamic life story« und ähnliches führten. War massenhafte Migration also doch ein bedeutendes Element prähistorischer Kulturen? Und können wir sie endlich beweisen?
Die aktuellen Migrationsbewegungen nach Europa haben vielschichtige Hintergründe und sie werden kontrovers erlebt. Es ist anzunehmen, dass vorgeschichtliche Bevölkerungsverschiebungen nicht weniger komplex waren. Mit dem aktuellen Call-for-Papers wollen wir zu einer fundierten theoretischen Diskussion des Themenfeldes »Migration« aufrufen. Es geht uns weniger um die Frage, ob es prähistorische Wanderbewegungen gab, als um die theoretischen Konzepte die hier wirksam werden. Welche anderen Analysekategorien und Interpretationsansätze wurden dafür gerade ad acta gelegt? Was bedeutet(e) Migration für die Realität der Akteur*innen? Mit welchen Argumenten kann »Migration« von anderen Phänomenen des Kulturkontakts unterschieden werden? Ist das überhaupt sinnvoll? Müssen mit dem Thema »Migration« auch andere Narrative wie die der Indo-Europäer, von klar definierten Kulturgruppen, die wandern, von Landnahmen und ähnlichem zurückkehren? Oder haben wir nicht auch die Möglichkeit, mit dem neuen Instrumentarium der Bioarchäologie andere Modelle zu entwickeln? Ein Aspekt ist sicher auch die Frage nach den Gewichtungen Geistes- und naturwissenschaftlicher Argumente, und was genau meinen eigentlich Begriffe wie »Migration« oder »Abstammung/ancestry« in diesen Disziplinen. Welche Zeit-, Raum- und Identitätsvorstellungen verbergen sich hinter unterschiedlichen Migrationsmodellen dieser Disziplinen? Und lässt sich damit etwa auch das Zusammenwirken von räumlicher und sozialer Mobilität fassen?
Wir erhoffen uns damit kritische Reflexion und eine stärkere wissenschaftstheoretische Untermauerung eines der momentan spannendsten Themen im Fach.
Vortragsthemen mit einem Abstract von 300 bis 500 Zeichen können bis zum 20.03.2017 an vorstand[at]agtida.de gesendet werden.
Den CfP zum Download gibt es auch hier: CfP TidA – Frage Migration.