Vorstand + Beirat

Vorsitzender: Stefan Schreiber (LMU München / TOPOI Excellence Cluster, Berlin)

Stefan Schreiber ist Mitarbeiter im Drittmittelprojekt „Bedeutungen und Funktionen mediterraner Importe im früheisenzeitlichen Mitteleuropa“ an der LMU München. Zugleich ist er Sprecher des Key Topic „Identities“ des Berliner Exzellenzcluster TOPOI. Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Ur- und Frühgeschichte, Mittelaltergeschichte und Ältere Deutsche Literatur.  Seine Doktorarbeit (Wenn Dinge wandern. Überlegungen zum Charakter ‚Römischen Imports‘ im ‚mitteldeutschen Barbaricum‘) verfasste er an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsinteressen sind einerseits Mensch-Objekt-Verflechtungen und -Aneignungen sowie metaarchäologische postkoloniale und posthumanistische Fragen zur Rolle von Archäologie im Allgemeinen.

Stellv. Vorsitzende: Kerstin P. Hofmann (RGK Frankfurt/Main)

Kerstin P. Hofmann ist Zweite Direktorin der Römisch Germanischen Kommission in Frankfurt a. M. Sie studierte Ur- und Frühgeschichte mit den Nebenfächern Informatik sowie Mittlere und Neuere Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Universität Köln. Nach Abschluss ihrer Doktorarbeit im Jahr 2006 („Der rituelle Umgang mit dem Tod. Untersuchungen zu bronze- und frühzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck) war sie Auslandsstipendiatin am Deutschen Archäologischen Institut, Abteilung Rom. Anschließend arbeitete sie  beim Berliner Exzellenzcluster Topoi erst als Koordinatorin, dann als Nachwuchsgruppenleitern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kultureller Wandel, Identitäten und Mensch-Ding-Beziehungen in den Metallzeiten sowie der Frühgeschichte Europas.

Geschäftsführerin: Karin Reichenbach (GWZO Leipzig)

Karin Reichenbach arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig zu Rekonstruktionen und Inszenierungen archäologischer Denkmäler im deutsch-polnischen Grenzgebiet vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihre Interessensschwerpunkte umfassen die Geschichte und erkenntnistheoretischen Grundlagen vor- und frühgeschichtlicher Forschung, insbesondere die Archäologie- und Historiographiegschichte in Ostmitteleuropa, außerdem politisierte Rezeptionskulturen der Archäologie und die zentraleuropäische Frühmittelalterforschung.

Schatzmeister: Franz Becker (RGK Frankfurt/Main)

Franz Becker ist Mitarbeiter in einem archäologischen Projekt, welches sich der Frage von prähistorischen Konflikten annimmt. Es geht um grundsätzliche Fragen von bewaffneten Konflikte die menschliche Geschichte geprägt haben. In diesem Projekt bearbeitet er seine Doktorarbeit. Diese hat zum Thema die künstlich befestigten Anlagen des Karpatenbeckens in der Bronzezeit, welche an der Goethe Universität Frankfurt am Main verfasst wird.

Webseitenbeauftragter: Martin Hinz (Universität Kiel)

Mein Name ist Martin Hinz, ich arbeite zur Zeit im SFB 1266 „TransformationDimensionen“ im Teilprojekt F1, welches sich mit dem Übergang von chalkolithischen zu bronzezeitlichen Gesellschaften auf der iberischen Halbinsel unter dem Einfluss des 4.2 ka event beschäftigt. Ich interessiere mich primär für erkenntnistheoretische Fragen im Fach, speziell den Grenzen der Erkenntnismöglichkeiten archäologischer Forschung, und den spezifischen Wert und Umgang mit Informationen innerhalb der Archäologie, sowie für Fragen bezüglich Sozialstrukturen und deren Niederschlag in der materiellen Kultur. Daneben beschäftige ich mich mit der Entwicklung und Anwendung quantitativer Methoden.

Beirat:

Thomas Meier (Universität Heidelberg)

Stephanie Merten (Universität Kiel)

Stephanie Merten studierte Klassische Archäologie, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Kunstgeschichte sowie Geschichte an den Universitäten Bonn, Freiburg und Rom. Momentan verfasst sie ihre Dissertation zum Thema „Raumdeterminanten und Handlungs(spiel)räume. Facetten einer Stadt am Beispiel des pompejanischen Forum“ in der Klassischen Archäologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist sie Stipendiatin an der Kieler Graduate School „Human Development in Landscapes“. Neben der Architektursoziologie bilden besonders Handlungstheorien und Theorien zur sozialen Praxis ihre Forschungsinteressen. Sie ist seit 2013 Mitglied in der AG TidA e. V. und seit 2017 im Beirat aktiv sowie Mitinitiatorin der jungwissenschaftlichen Kolloquiumsreihe ‚Theory in Practice‘.

Nils Müller-Scheeßel (Universität Kiel)Sabine Reinhold (DAI Berlin-Eurasien-Abteilung)

Martin Renger (Universität Freiburg)

Martin Renger studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Vorderasiatische Archäologie sowie Altorientalische Philologie an den Universitäten Leipzig und Freiburg. Zurzeit ist er als Doktorand der Vorderasiatischen Archäologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eingeschrieben und untersucht im Rahmen seiner Dissertation politische Organisationsmodi und Ordnungssysteme soziokultureller Formationen in ur- und frühgeschichtlichen Kontexten Vorderasiens. Weitere Interessen liegen bei der Wissenschaftsforschung; Metaarchäologie; Theorien und Methoden in der Archäologie allgemein; Formen, Auswirkungen und Transformationsprozesse soziopolitischer Systeme; Raumtheorien und dem Neolithikum sowie Chalkolithikum. Seit 2012 ist er Mitglied, seit 2015 im Beirat der AG TidA e.V. tätig und Mitinitiator der jungwissenschaftlichen Kolloquiumsreihe ‚Theory in Practice‘.

Almut Schülke (Museum of Cultural History, University of Oslo)

Philipp W. Stockhammer (Ludwig-Maximilians-Universität München & Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte, Jena)

Philipp W. Stockhammer ist Professor für Prähistorische Archäologie (Schwerpunkt Ostmittelmeerraum) an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Ko-Direktor des Max-Planck Harvard Forschungszentrums für die archäologisch-naturwissenschaftliche Erforschung des antiken Mittelmeerraums am Max-Planck Institut für Menschheitsgeschichte in Jena. Seine gegenwärtigen Forschungen konzentrieren sich auf die Integration archäologischer, transkultureller und naturwissenschaftlicher Methoden. Inhaltlich widmet er sich Fragen der Theorie- und Methodenbildung sowie interkulturellen Verflechtungen, der Mobilität von Menschen, Tieren und Krankheitserregern sowie Ernährungspraktiken im 3. bis frühen 1. Jahrtausend v. Chr. zwischen Mitteleuropa und dem Ostmittelmeerraum.

Alexander Veling (FU Berlin)

Alexander Veling ist Doktorand an der Freien Universität Berlin. Er studierte Vor- und Frühgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Provinzialrömische Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. In seinem Promotionsprojekt mit dem Arbeitstitel „Die kulturelle Desintegration des Römischen Reichs. Kulturelle Diversität an Rhein und Donau zwischen Spätantike und Frühmittelalter“ versucht er neuere praxis-, kultur- und sozialtheoretische Perspektiven auf materielle Quellen anzuwenden. Des Weiteren umfassen seine Forschungsinteressen das Verhältnis von materiellen und schriftlichen Quellen, die Verknüpfung von Theorie und Empirie und Grenzen der Anwendbarkeit soziologischer Theorien auf archäologisch-materielle Quellen. Alexander Veling engagiert sich im Rahmen des Theorie-Lesezirkels des Exzellenzclusters Topoi als Mit-Organisator.

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