Vorstand + Beirat

Vorstand

Vorsitzender:  Alexander Veling (FU Berlin)

Alexander Veling ist Doktorand an der Freien Universität Berlin. Er studierte Vor- und Frühgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Provinzialrömische Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. In seinem Promotionsprojekt mit dem Arbeitstitel „Die kulturelle Desintegration des Römischen Reichs. Kulturelle Diversität an Rhein und Donau zwischen Spätantike und Frühmittelalter“ versucht er neuere praxis-, kultur- und sozialtheoretische Perspektiven auf materielle Quellen anzuwenden. Des Weiteren umfassen seine Forschungsinteressen das Verhältnis von materiellen und schriftlichen Quellen, die Verknüpfung von Theorie und Empirie und Grenzen der Anwendbarkeit soziologischer Theorien auf archäologisch-materielle Quellen. Alexander Veling engagiert sich im Rahmen des Theorie-Lesezirkels des Exzellenzclusters Topoi als Mit-Organisator.

Stellv. Vorsitzende: Kerstin P. Hofmann (RGK Frankfurt/Main)

Kerstin P. Hofmann ist Zweite Direktorin der Römisch Germanischen Kommission in Frankfurt a. M. Sie studierte Ur- und Frühgeschichte mit den Nebenfächern Informatik sowie Mittlere und Neuere Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Universität Köln. Nach Abschluss ihrer Doktorarbeit im Jahr 2006 (“Der rituelle Umgang mit dem Tod. Untersuchungen zu bronze- und frühzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck) war sie Auslandsstipendiatin am Deutschen Archäologischen Institut, Abteilung Rom. Anschließend arbeitete sie  beim Berliner Exzellenzcluster Topoi erst als Koordinatorin, dann als Nachwuchsgruppenleitern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kultureller Wandel, Identitäten und Mensch-Ding-Beziehungen in den Metallzeiten sowie der Frühgeschichte Europas.

Geschäftsführer: Stefan Schreiber (RGZM Mainz)

Stefan Schreiber ist Mitarbeiter im Projekt „Resilienzfaktoren in diachroner und interkultureller Perspektive“ am RGZM Mainz. Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Ur- und Frühgeschichte, Mittelaltergeschichte und Ältere Deutsche Literatur.  Seine Doktorarbeit (Wandernde Dinge als Assemblagen. Neo-materialistische Perspektiven zum ‚römischen Import‘ im ‚mitteldeutschen Barbaricum‘) verfasste er am Exzellenzcluster TOPOI der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsinteressen sind einerseits Mensch-Objekt-Verflechtungen und -Aneignungen sowie andererseits metaarchäologische, postkoloniale und posthumanistische Fragen zur Rolle von Archäologie im Allgemeinen.

Schatzmeister: Philipp Tollkühn (FU Berlin)

Webseitenbeauftragter: Martin Hinz (Universität Bern)

Martin Hinz ist als Oberassistent am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern, Abteilung Prähistorische Archäologie, tätig. Sein aktueller Schwerpunkt ist die Verbindung von naturwissenschaftlichen Daten, quantitativen Methoden und archäologischem Erkenntnisgewinn. Primär sind es erkenntnistheoretische Fragen im Fach, speziell den Grenzen der Erkenntnismöglichkeiten archäologischer Forschung, und den spezifischen Wert und Umgang mit Informationen innerhalb der Archäologie, sowie für Fragen bezüglich Sozialstrukturen und deren Niederschlag in der materiellen Kultur. Inhaltlich stehen aktuell das Neolithikum und die Bronzezeit in der Schweiz und der Einfluss und die Frage des Determinismus von Umwelteinflüssen auf Siedlungsverhalten und Prosperität vergangener Gesellschaften im Vordergrund.

Beirat

Georg Cyrus (FU Berlin)

Stephanie Merten (Universität Kiel)

Stephanie Merten studierte Klassische Archäologie, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Kunstgeschichte sowie Geschichte an den Universitäten Bonn, Freiburg und Rom. Momentan verfasst sie ihre Dissertation zum Thema „Raumdeterminanten und Handlungs(spiel)räume. Facetten einer Stadt am Beispiel des pompejanischen Forum“ in der Klassischen Archäologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist sie Mitglied an der Kieler Graduate School „Human Development in Landscapes“. Neben der Architektursoziologie bilden besonders Handlungstheorien und Theorien zur sozialen Praxis ihre Forschungsinteressen. Sie ist seit 2013 Mitglied in der AG TidA e. V. und seit 2017 im Beirat aktiv sowie Mitinitiatorin der jungwissenschaftlichen Kolloquiumsreihe ‚Theory in Practice‘.

Martin Renger (Universität Freiburg)

Martin Renger studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Vorderasiatische Archäologie sowie Altorientalische Philologie an den Universitäten Leipzig und Freiburg. Zurzeit ist er als Doktorand der Vorderasiatischen Archäologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eingeschrieben und untersucht im Rahmen seiner Dissertation politische Organisationsmodi und Ordnungssysteme soziokultureller Formationen in ur- und frühgeschichtlichen Kontexten Vorderasiens. Weitere Interessen liegen bei der Wissenschaftsforschung; Metaarchäologie; Theorien und Methoden in der Archäologie allgemein; Formen, Auswirkungen und Transformationsprozesse soziopolitischer Systeme; Raumtheorien und dem Neolithikum sowie Chalkolithikum. Seit 2012 ist er Mitglied, seit 2015 im Beirat der AG TidA e.V. tätig und Mitinitiator der jungwissenschaftlichen Kolloquiumsreihe ‚Theory in Practice‘.

Caroline Heitz (Universität Bern)

Caroline Heitz ist Postdoktorandin am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern und Mitbegründerin der Swiss Theoretical Archaeology Group (Swiss TAG). Sie studierte an der Universität Basel Prähistorische, Provinzialrömische und Naturwissenschaftliche Archäologie sowie Ethnologie und Osteuropäische Geschichte. In ihrer an der Universität Bern abgeschlossenen Doktorarbeit ‘Keramik jenseits von Kulturen: Ein praxeologischer Zugang zu Mobilität, Verflechtungen und Transformationen im nördlichen Alpenvorland (3950–3800 v.Chr.)’ befasste sie sich mit Ding-, Handlungs-, Kultur- und Sozialtheorien.
Ihre aktuellen Forschungsgebiete liegen im Bereich der Feuchtboden- und Alpinarchäologie. Neben archäometrischen Analysen und sozialgeschichtlichen Interpretationen von Keramikpraktiken gilt ihr tiefes Interesse wissenschaftstheoretischen Themen – insbesondere der Reflexion paradigmatischer Wenden und den unterschiedlichen Erkenntnispotentialen von qualitativen und quantitativen sowie natur- und geisteswissenschaftlichen Zugängen in der Archäologie.

Sabine Neumann (Philipps-Universität Marburg)

Sabine Neumann ist akademische Rätin an der Philipps-Universität Marburg. Sie studierte an der LMU München Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Kunstgeschichte. In ihrer Doktorarbeit mit dem Thema „Grotten in der hellenistischen Wohnkultur“ befasste sie sich mit der Rezeption von Natur in der Antike. Nach Abschluss ihrer Dissertation war sie Reisestipendiatin des Deutschen Archäologischen Instituts. In ihrem derzeitigen Forschungsprojekt beschäftigt sie sich mit Kulten für nichtgriechische Gottheiten in Athen und Attika und geht Fragen zu Übersetzungsprozessen von antiken Religionen, zu antiker Migration und der Mobilität von Kulturen nach.

Sophie Rotermund (FU Berlin)

Sophie-Marie Rotermund ist Studentin im Masterstudium der Prähistorischen Archäologie an der Freien Universität Berlin. Sie hat in Hamburg ihr Bachelorstudium in Vor- und Frühgeschichtlicher Archäologie, Mittelalterstudien (Geschichtswissenschaften, Kunstgeschichte) und das Zusatzstudium Museumsmanagement abgeschlossen. Der Titel ihrer Bachelorarbeit lautet „Das Konzept Mädchen in der Prähistorie am Beispiel des Mädchens von Egtved“.

Ihren Schwerpunkt hat sie in forschungsgeschichtlichen, sozialarchäologischen und feministischen Fragestellungen des Neolithikums und der Bronzezeit.

Neben ihren fachlichen Schwerpunkten setzt sie sich für ausgewogene und nachvollziehbare Wissenschaftskommunikation über und mit Archäologie ein und betreibt seit 2016 zusammen mit weiteren Archäolog*innen das Projekt www.anarchaeologie.de. Dieses hat ebenso den Anspruch Kommunikation und Austausch innerhalb der Archäologien bottom-up zu stärken.

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