Archiv der Kategorie: Call for Papers

Internationaler Workshop „Gender Transformations in Prehistoric and Archaic Societies“ 8.-10. März 2018 in Kiel

Vom 8.-10. März 2018 findet in Kiel der Internationale Workshop „Gender Transformations in Prehistoric and Archaic Societies“ statt.

„Innerhalb des Geflechts der unterschiedlichen Komponenten sozialen Verhaltens, nimmt die Kategorie des sozialen Geschlechts in den Gesellschaften von den spätpleistozänen sammelnden und jagenden Gruppen bis zu den frühstädtischen Gemeinschaften eine dominante Rolle ein. So kann eine deutliche Interaktion zwischen Geschlechteridentitäten, sozialer Vielfalt und den im SFB 1266 untersuchten Transformationsprozessen in prähistorischen und archaischen Perioden erwartet werden. Mit dem Workshop möchten wir eine Plattform anbieten für Diskussionen über a) Geschlechtertransformationen in der Vergangenheit und b) die Auswirkungen von Geschlechterungleichheiten auf den wissenschaftlichen Diskurs in unserer Forschungsgemeinschaft.“

Organisiert wird er am SFB 1266 “Scales of Transformation: Human-Environmental Interaction in Prehistoric and Archaic Societies” von Julia Katharina Koch.

Die Deadline des CfP ist der 31. Oktober 2017. Details dazu findet Ihr hier.

Call for Participation & Posters ‚Altertumswissenschaften und Architektursoziologie im Dialog – Theorien, Methoden und Chancen‘, Workshop vom 23.-25.11.2017

Vom 23.-25.11.2017 findet an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein Workshop im Open-Space-Format (World Café) zum Thema ‚Altertumswissenschaften und Architektursoziologie im Dialog – Theorien, Methoden und Chancen‚ statt, der sich explizit an Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler richtet.

Anmeldungen zur Teilnahme und Abstracts für Posterpräsentationen oder vergleichbarer Formate (nach Absprache) können bis einschließlich 15. September 2017 eingereicht werden bzw. erfolgen.

Weitere Hinweise und Informationen sind bitte dem Call for Participation and Posters zu entnehmen.

Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen und interessante Postervorschläge,

Stephanie Merten und Martin Renger

„Frage Migration! – Erkenntnistheorien, Argumente, Modelle, Paradigmen“- Call for Papers zum 9. Deutschen Archäologiekongress in Mainz am 4.07.2017
Les migrations. Foto: Jodi Green. https://www.flickr.com/photos/jodigreen/9596651970/. CC BY-NC-ND 2.0
Les migrations. Foto: Jodi Green (https://www.flickr.com/photos/jodigreen/9596651970/); CC BY-NC-ND 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/).
Wir laden Euch herzlich ein, an unserer Sektion in Mainz teilzuhaben und teilzunehmen und freuen uns schon auf Eure spannenden Vorträge und Diskussionen. Diesmal widmen wir uns der „Frage Migration!“
Migration – Integration – Kulturtransfer – Hybridität – Globalisierung – Ausgrenzung: Der Diskurs über kulturelle Kontakte, die Auseinandersetzung mit »Fremden« und die damit einhergehenden Transformationen von Gesellschaften ist mittlerweile ein Themenfeld, dessen Aktualität heute nicht augenscheinlicher sein könnte. Das Thema Migration ist zurück im politischen Diskurs und genauso in der Archäologie. Nach einer langen Periode, in der eher lokale und interne Prozesse prähistorischer und antiker Kulturen erforscht wurden, kam 2014/15 mit einem Paukenschlag das Thema zurück in den Brennpunkt der Aufmerksamkeit der archäologischen Forschung. Auslöser waren u. a. Beiträge aus den bioarchäologischen Disziplinen, die im Titel Schlagworte wie »massive migration«, »tracing the dynamic life story« und ähnliches führten. War massenhafte Migration also doch ein bedeutendes Element prähistorischer Kulturen? Und können wir sie endlich beweisen?
Die aktuellen Migrationsbewegungen nach Europa haben vielschichtige Hintergründe und sie werden kontrovers erlebt. Es ist anzunehmen, dass vorgeschichtliche Bevölkerungsverschiebungen nicht weniger komplex waren. Mit dem aktuellen Call-for-Papers wollen wir zu einer fundierten theoretischen Diskussion des Themenfeldes »Migration« aufrufen. Es geht uns weniger um die Frage, ob es prähistorische Wanderbewegungen gab, als um die theoretischen Konzepte die hier wirksam werden. Welche anderen Analysekategorien und Interpretationsansätze wurden dafür gerade ad acta gelegt? Was bedeutet(e) Migration für die Realität der Akteur*innen? Mit welchen Argumenten kann »Migration« von anderen Phänomenen des Kulturkontakts unterschieden werden? Ist das überhaupt sinnvoll? Müssen mit dem Thema »Migration« auch andere Narrative wie die der Indo-Europäer, von klar definierten Kulturgruppen, die wandern, von Landnahmen und ähnlichem zurückkehren? Oder haben wir nicht auch die Möglichkeit, mit dem neuen Instrumentarium der Bioarchäologie andere Modelle zu entwickeln? Ein Aspekt ist sicher auch die Frage nach den Gewichtungen Geistes- und naturwissenschaftlicher Argumente, und was genau meinen eigentlich Begriffe wie »Migration« oder »Abstammung/ancestry« in diesen Disziplinen. Welche Zeit-, Raum- und Identitätsvorstellungen verbergen sich hinter unterschiedlichen Migrationsmodellen dieser Disziplinen? Und lässt sich damit etwa auch das Zusammenwirken von räumlicher und sozialer Mobilität fassen?
Wir erhoffen uns damit kritische Reflexion und eine stärkere wissenschaftstheoretische Untermauerung eines der momentan spannendsten Themen im Fach.
Vortragsthemen mit einem Abstract von 300 bis 500 Zeichen können bis zum 20.03.2017 an vorstand[at]agtida.de gesendet werden.
Den CfP zum Download gibt es auch hier: CfP TidA – Frage Migration.

CfP: Theory on stage. Das Museum als Diskursraum archäologischer Theorie? Eine Sektion der AG Theorien in der Archäologie

Die AG TidA wird wieder eine Sektion auf der nächsten MOVA/WSVA-Tagung in Chemnitz (29.3.-1.4.2016) ausrichten und wir suchen spannende Vorträge zu u.a. folgenden Fragen:
 
Welche Theorien und Konzepte liegen implizit und explizit den Ausstellungsnarrativen archäologischer Museen zu Grunde? Welche und wessen Geschichte wird mit welchen Mitteln erzählt? Ist archäologische Theorie für das Praxisfeld Museum überhaupt relevant? Sollen/dürfen/müssen wir die theoretischen Vorannahmen für die Besucher_innen explizit machen? In welchem Verhältnis steht die archäologische Theorie, die auf die Inhalte fokussiert, zur Museumstheorie die die Form der Präsentation und die Besucher_innen (Akquise, Partizipation, Inklusion, Evaluationsverfahren, Public Engagement etc.) im Blick hat. Wie können Ausstellungen aussehen, die die Diskussion um theoretische Konzepte im Fach Archäologie und aktuelle gesellschaftsrelevante Themen wie Migration, Postkolonialismus, Ethik etc. mit einschließen und das Museum damit zum offenen Diskursraum archäologischer und kulturhistorischer Theorie sowie sozialpolitischer Realitäten werden lässt?
 
Wir hoffen auf Eure Teilnahme und Interesse und bitten Euch auch, das CfP an Kolleg*innen weiterzuleiten.
Den vollständigen Call for Paper (Deadline 6.1.2016) gibt es hier: Call for papers_MOVA2016_AG-TidA

CfP „Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte im kurzen 20. Jahrhundert“ der AG Wissenschaftsgeschichte (MOVA/WSVA 2016 in Chemnitz)

Wir möchten auf den nächsten Workshop der AG Wissenschaftsgeschichte der Ur- und Frühgeschichte aufmerksam machen. Der Workshop findet unter dem Thema „Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte im kurzen 20. Jahrhundert“ im Rahmen der gemeinsamen Tagung des Mittel- und Ostdeutschen Verbands für Altertumskunde e.V. (MOVA) und des West- und Süddeutschen Verbands für Altertumsforschung e.V. (WSVA) vom 29. März bis 1. April 2016 in Chemnitz statt.

Alle Interessent*innen sind aufgerufen sich an dem Workshop zu beteiligen. Dies gilt vor allem auch für Nachwuchswissenschaftler*innen, denen hier Gelegenheit gegeben werden soll, ihre Projekte vorzustellen.

Der Call for Paper (Deadline 18.12.2015) als PDF: CfP_MOVA_Chemnitz_2016_AGWG

CfP: Gesellschaften der Städte, Gesellschaften der Zelte. Architektonische Modi der kollektiven Existenz im Kulturen-Vergleich

Am 26.-27. Februar findet in Wuppertal ein u.a. durch Heike Delitz organisierter Workshop zwischen Soziologie, Ethnologie, Archäologie (u.a.m.) statt. Wir freuen uns besonders über die explizite Einbindung der Archäologie und möchten Euch daher auffordern, Euch hier einzubringen

Die Deadline für die Beitragseinsendungen ist der 30.11.2015.

Der Call for Paper als PDF: cfp Kulturenvergleichende Architektursoziologie

CFP Ordnungen des Wissens

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Theorie-AG (AG TidA e.V.) wird in Zusammenarbeit mit dem Forum Archäologie in Gesellschaft (FAiG) eine Sektion auf dem Deutschen Archäologiekongress 2014 gestalten. Bitte finden Sie folgend den Call for Papers zum Thema „Ordnungen des Wissens – Disziplinäre Macht im archäologischen Diskurs“.
Da die Zeit etwas drängt, würden wir uns über baldige Rückmeldungen
und Vortragsvorschläge sehr freuen.

Mit herzlichen Grüßen
Karin Reichenbach und Thomas Meier

Call for Papers

„Ordnungen des Wissens – Disziplinäre Macht im archäologischen Diskurs“

Sektion der AG Theorien in der Archäologie (AG TidA e.V.) und des Forums Archäologie in Gesellschaft (FAiG) beim 8. Deutschen Archäologiekongress, 6.-10. Oktober 2014 in Berlin

„Es ist immer möglich, daß man im Raum eines wilden Außen die Wahrheit sagt; aber im Wahren ist man nur, wenn man den Regeln einer diskursiven ‘Polizei’ gehorcht, die man in jedem seiner Diskurse reaktivieren muss.
Die Disziplin ist ein Kontrollprinzip der Produktion des Diskurses. […] Gewöhnlich sieht man in der Fruchtbarkeit eines Autors, in der Vielfältigkeit der Kommentare, in der Entwicklung einer Disziplin unbegrenzte Quellen für die Schöpfung von Diskursen. Vielleicht. Doch ebenso handelt es sich um Prinzipien der Einschränkung, und wahrscheinlich kann man sie in ihrer positiven und fruchtbaren Rolle nur verstehen, wenn man ihre restriktive und zwingende Funktion betrachtet” (Foucault 1972 [1993], 25).

Mit Michel Foucaults inzwischen deutlich verfeinertem diskurstheoretischen Ansatz nebst Werkzeugkasten und vor allem seiner betont machtkritischen Perspektive lässt sich auch für die deutschsprachige Archäologie die Frage aufwerfen, welches archäologische Wissen innerhalb des Faches als wissenschaftlich, als – um es mit Foucault zu sagen – „im Wahren“ gilt, und welches ausgeschlossen ist, und besonders wodurch diese Zuschreibungen entstehen. Wodurch und von wem wird bestimmt, was gedacht/gesagt/getan werden darf, und was geschwiegen werden muss. Wie werden Wissen und seine Objekte, die nicht „im Wahren” sind, ausgegrenzt und zum Schweigen gebracht: „What silences us?“, wie John Barrett bei einem Round Table zu diesem Thema 2013 in Pilsen fragte (Meier/Reichenbach im Druck).
Neben dem Charakter herrschender disziplinärer Diskursordnungen, ihrem Gewachsensein und ihrer (möglichen) Abhängigkeit von außerfachlichen Wirkmächten geht es uns auch um Orte und Strategien der (Re)Produktion von „wahrem” Wissen bzw. der Saktionierung oder des Zum-Schweigen-Bringens „unwahren” Wissens. Wir möchten ein Nachdenken über die Mechanismen disziplinärer Macht anstoßen und zur Diskussion stellen, ob wir nicht tagtäglich durch das Befolgen und damit verbundene Aufrechterhalten der disziplinären Diskursordnung(en) dazu beitragen, nicht-konformes Wissen von vornherein abzuwehren und auf diese Weise nur Mainstream zu erzeugen, und schlimmer noch: neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu verhindern?

Wir bitten um Vortragsvorschläge für folgende Themenblöcke:
1. Wie wirkt die (Selbst)Verortung der Archäologie in Gesellschaft und Wissenschaft diskursprägend: Welche wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurse bestimmen das Wissenschaftsideal der Archäologie(n), wo verortetet sich das Fach in den Wissenschaften/der Wissenschaftslandschaft allgemein, welche Ansprüche werden an „Wissenschaftlichkeit” und „Wahrheit” bzw. welche Bedingungen an ein „Im-Wahren-Sein” gestellt.
Seit der „naturwissenschaftlichen“ Wende der Geisteswissenschaften im späteren 19. Jahrhundert muss archäologisches Wissen (auch?) naturwissenschaftlich erscheinendes/präsentiertes Wissen sein. Wir denken etwa an die Erwartungshaltung, mit naturwissenschaftlichen Methoden kulturwissenschaftliche Fragestellungen klären zu können.
Das Cartesische Weltbild als dominante Sicht auf die Welt der europäischen Moderne (Ingold 1993) erschwert nicht nur die Rezeption phänomenologischer, sondern auch sozial-konstruktivistischer Ansätze (Bender 1998; Cosgrove 2004, 58). Der zunehmende Einsatz von GIS-Analysen verstärkt diesen Trend bereits durch die Wahl des Werkzeugs.
Die positivistische Überzeugung, das Material sei die Basis allen Wissens, und aus ihr heraus lasse sich induktiv die wahre Vergangenheit rekonstruieren, wird durch dominante Strömungen des new materialism bzw. material turn (z.B. Latour, Gumbrecht) mit aktualistischer Theorie aufgepeppt und sorgt für neues Selbstbewusstsein, materielle Kultur „aus sich heraus“ zu interpretieren.
Entgegen dem Trend zur Vernaturwissenschaftlichung der Geisteswissenschaften führt die gesellschaftliche Fixierung auf Schrift als Träger „wahrer“ Information dazu, dass Archäologien in historischen Epochen nicht ohne Schriftquellenbezug arbeiten wollen/dürfen, während Historikerinnen und Historiker dieser Epochen kein zwingendes Bedürfnis verspüren, ihre Interpretationen mit archäologischem Wissen abzugleichen.
Archäologisches Wissen ist konzeptionell (als Kulturtechnik) weißes, männliches, (west)europäisches Wissen, und es baut auf einem Bildungskanon der Mittelschicht auf (Bildungsbürgertum) (z.B. Berg 2001). Alle diese Aspekte werden durch die Struktur archäologischen Wissens unterstützt und legitimiert, sie dominieren andere kulturelle Formen historischer materieller Erinnerung. Doch außer dem Gender-Aspekt werden in der deutschen Archäologie andere Privilegierungen und Ausgrenzungen kaum thematisiert.

2. In welche Teildiskurse werden gültiges archäologisches Wissen und Wahrheiten z. B. in den Bereichen Universität, Museum und Bodendenkmalpflege aufgefächert, wie unterscheiden sie sich? Wo wird das sichtbar und wie/warum entstehen Unterschiede?

3. Ordnungshüter, Machtbewahrer – Wer und was hält Diskursordnungen aufrecht? Wie und wo lassen sich Diskursordnungen als/und disziplinäre Machtstrukturen offenbaren, also wo sind die – mit Foucault – Dispositive als „institutionalisierte infrastrukturelle Momente und Maßnahmebündel” freizulegen, die Diskurse reproduzieren und vollziehen und somit Diskursmacht ausüben (Keller 2004, 63). Derartige Strukturen, in denen Diskursordnungen sichtbar oder gegenständlich werden, könnten beispielsweise Peer Review- und andere Begutachtungsverfahren, akademische Rituale und Verfahren, Schulenbildung und Zitierkartelle nebst Sprachbarrieren, Gender- und Political Correctness-Vorgaben, der Druck, sich an interdisziplinären Forschungsverbünden zu beteiligen, „Exzellenzstalinismus“ und „Evaluierungsbuchhaltung” (Weichhardt 2012) u.ä. sein. Dabei geht es nicht darum, diese Verfahren grundsätzlich nur unter dem Aspekt der Machtausübung zu verstehen, doch ist zu fragen, wie sie als taugliche Mittel der Wissenschaftlichkeit konzipiert werden können, ohne zugleich machtvolle Diskurse zu (re-)produzieren.

4. Und schließlich, welche Effekte und Auswirkungen auf die Arbeit des Faches bewirken die Diskurse, also wie wirken sich Diskursordnungen auf archäologisches Analysieren, Interpretieren und Erzählen aus: Wir denken an konkrete Fallbeispiele, in denen sich die Diskursordnungen, unter denen eine archäologische Interpretation entstand, in der historischen Interpretation selber widerspiegelt.

Wir erbitten Vorschläge mit kurzem Abstract (max. 15 Zeilen) bis 15. April an Karin Reichenbach (reichenbach@uni-leipzig.de) und/oder Thomas Meier (thomas.meier@zaw.uni-heidelberg.de). Je nach thematischem Schwerpunkt stellen wir uns „normale“ Vorträge (ca. 20 Minuten, kürzere Diskussion) oder stimulierende Kurzbeiträge (max. 10 Minuten, 20 Minuten Diskussion) vor.

Barbara Bender, Stonehenge. Making space (Oxford/New York 1998).
Lawrence D. Berg, Masculinism, Emplacement and Positionality in Peer Review. The Professional Geographer 53:4, 2001, 511-521.
Denis Cosgrove, Landscape and Landschaft. German Historical Institute Bulletin 35, 2004, 57-71.
Michel Foucault: L’ordre du discours = Inauguralvorlesung am Collège de France 1970 (Paris 1972) [wir zitieren nach der deutschen Ausgabe: Die Ordnung des Diskurses, Frankfurt/Main, 1993].
Tim Ingold, Globes and Spheres. The Topology of Environmentalism. In: Kay Milton (Hrsg.), Environmentalism: The View from Anthropology (London 1993) 31-42.
Reiner Keller, Diskursforschung. Eine Einführung für SozialwissenschaftlerInnen (Opladen 2004).
Thomas Meier/Karin Reichenbach, Orders of Knowledge. Disciplinary Powers in the Archaeological Discourse. Round Table Report TEA (im Druck).
Peter Weichart, „Slow Science“ versus Exzellenzstalinismus. Vom Nutzen wissenschaftlicher Reflexionen abseits der Evaluierungsbuchhaltung. In: Marc Michael Seebacher (Hrsg.), Raumkonstruktionen in der Geographie. Eine paradigmenspezifische Darstellung gesellschaftlicher und fachspezifischer Konstruktions-, Rekonstruktions- und Dekonstruktionsprozesse. Unter Mitarbeit von Peter Weichhart. Abhandlungen zur Geographie und Regionalforschung 14 (Wien 2012) 7-38.

Reise in den Norden?!

Im kommenden Jahr findet vom 22. bis 26. April 2014 die Nordic TAG statt. Austragungsort der fourteenth Nordic Theoretical Archaeology Group Conference ist das Department of Archaeology and Classical Studies an der Universität Stockholm. Für diejenigen, die aktiv teilnehmen möchten, besteht noch bis zum 15. Dezember die Gelegenheit, sich mit einem Vortrag anzumelden. Die Liste der Sessions und die call for papers sind hier einzusehen.

Wir möchten besonder auf folgende session aufmerksam machen, für die man sich ebenfalls noch mit einem Vortrag anmelden kann:

 „Good fences make good neighbours: Informing notions of colony, nation and empire in a northern context.“

This session aims at focusing on how we interpret past social and political structures and boundaries, and the role played by archaeological evidence in informing our interpretations of past identities. We invite contributions from scholars from any discipline who have interest in theorizing past social structures, and especially those who wish to discuss ways in which materials remains may alter notions of past social and political structures as well as our methods for establishing them.

 

Abstracts for papers (150 words max.) may be sent to Tessa de Roo (session organizer) tfd22@cam.ac.uk before December 15, 2013.

 

Czech-TAG

ACHTUNG: Premiere! Vom 3. bis 4. März 2014 findet in Pilsen, Westböhmen die 1. Konferenz der tschechischen TAG statt. Unter dem Thema „The meaning of things: artefacts and narratives“ sind Vorträge erwünscht, in denen sich die Referent_innen mit den großen, uns alle interessierenden Fragen auseinandersetzen. Näheres hierzu im Call for Papers. Für Vortragsanmeldungen bitte das Anmeldeformular benutzen.

Nach den Angaben der Veranstalter_innen wird die Czech-TAG in Zukunft jährlich stattfinden. Ziel soll sein, eine nachhaltige theorieorientierte Diskussion in der archäologischen Forschung auf nationaler und europäischer Ebene zu etablieren.

Wir wünschen schon jetzt einen guten Start!